Von einer »Sommarstuga« träumen nicht nur viele Schweden, viele besitzen sie auch. Dabei handelt es sich meistens um ein kleines Häuschen mit wenig haustechnischem Komfort in naturnaher Umgebung, in dem man die Sommerferien und Sommerwochenenden verbringt. Auch das Ferienhaus auf der Insel Gotland, das der Architekt für sich selbst gebaut hat, folgt dieser Tradition. Schon aus finanziellen Gründen sollte es einfach konstruiert sein, sodass ein großer Teil der Arbeiten in Eigenleistung erbracht werden konnte. Ursprünglich hatte der Architekt sich vorgestellt, eine alte Scheune auszubauen, fand jedoch kein geeignetes Objekt. Also erwarb er ein zugewachsenes Naturgrundstück und setzte seine Vision des Sommerhauses in einem Neubau um: ein schlichtes, graues Satteldachhaus mit wenigen, präzise gesetzten Öffnungen.
